Lasik Operation

Auge lasern mit Lasik und Alternativen

Nicht zuletzt durch die innovativen Operationstechniken, die auf dem Einsatz einer neuartigen Lasergeneration beruhen, ist die Zahl der Menschen, die sich einer Lasik Operation am Auge unterziehen, in den letzten Jahren stark gestiegen. Eine lasergestützte Augenoperation eignet sich für Patienten, die unter einer Kurzsichtigkeit von bis etwa -10 Dioptren leiden. Eine Weitsichtigkeit kann bis zu einer Stärke von etwa +5 Dioptren noch erfolgreich behandelt werden. Allerdings ist eine Lasik Operation nur dann möglich, wenn der Patient über eine ausreichend dicke Hornhaut verfügt.

Bei der Lasik Operation wird zuallererst die Dicke der Hornhaut durch ein Ultraschall-Pachymeter festgestellt. Ist das Auge auf Grund einer ausreichenden Hornhautdicke zur Lasik Operation geeignet, so löst der Operateur mit Hilfe eines Hornhauthobels eine dünne Hornhautlamelle einseitig ab und klappt diese einschließlich des schmerzempfindlichen Epithels zur Seite. Das freigelegte Gewebe darunter wird nun mit einem Laser den Anforderungen entsprechend behandelt. Hierbei werden die Zellen der Hornhaut aufgespalten und abgetragen. Ist die Lasik Operation geglückt, so wird die weggeklappte Hornhautlamelle, auch Flap genannt, wieder an ihrem ursprünglichen Platz positioniert.

Alternativ zur klassischen Lasik Operation stehen dem behandlungswilligen Patienten mehrere Optionen offen. So bietet das Lasek-, bzw. Epilasikverfahren Menschen mit einer zu dünnen Hornhaut die Möglichkeit, ihre Fehlsichtigkeit dennoch dauerhaft korrigieren zu lassen. Denn bei der Lasek oder auch der Epilasik wird lediglich die dünne Gewebeschicht der Hornhaut entfernt, wobei das Epithel in der Regel binnen weniger Tage wieder nachwächst. Bei der Lasek und der Epilasik werden wie bei der iLasik Operation die einzelnen Behandlungsschritte den individuellen anatomischen Merkmalen des Patientenauges optimal angepasst.

Als Weiterentwicklung der Lasek, der Epilasik, sowie der Lasik Operation stellt das C-Ten-Verfahren eine weitere alternative Methode der operativen Korrektur der Fehlsichtigkeit dar. Auch hier wird der Verlauf der Behandlung nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten errechnet und den anatomischen Merkmalen der Hornhaut entsprechend abgestimmt. Die Abtragung des Epithels erfolgt ohne direkten Kontakt mit einem Instrument alleinig durch den Laser. Hierbei bleibt das zu behandelnde Auge bei dem C-Ten-Verfahren somit während der Operation von mechanischen Instrumenten gänzlich unberührt. Die C-Ten-Methode ist das einzige Laserverfahren, das diese Möglichkeit bietet. Das Epithel wird mit einer speziellen Kontaktlinse geschützt und wächst nach der Operation innerhalb weniger Tage wieder nach.

Letzte Änderung am Freitag, 28. Oktober 2011 um 17:04:06 Uhr.